Service und vieles mehr...

Wir bieten Ihnen eine große Vielfalt an Service-Leistungen an:

 

  • Fachberatung bei Massivholz- und Terrassendielen
  • Aufmaß-Service vor Ort
  • Sonderanfertigungen
  • Zufuhrservice mit eigenem LKW
  • Faire Preise
  • Zuverlässigkeit
  • Termintreue und präzise Lieferzeit

 

 

Planungshilfe & Verleih

Wir können Ihnen neben unserer Planungshilfe folgende Maschinen zur Arbeitserleichterung zum Verleih anbieten:

 

  • Nagelmaschine mit Nägeln zum verdeckten Nageln
  • Schleifmaschinen zum Abschleifen des verlegten Boden, zum Einmassieren des Öls sowie zum abschließenden Polieren
  • Öle für die Erstbehandlung und Seife zur Pflege aus einem Programm für die optimale Ergänzung

Die Verlegung

Vorbereitung:
Das Naturprodukt Holz unterliegt trotz sorgfältiger Fertigungsmethoden den natürlichen Gesetzen von Quellen und Schwinden bei wechselnden Bedingungen im Raumklima. Es sollte unbedingt dafür Sorge getragen werden, dass im Rahmen der Nutzung eine mittlere Raumlufttemperatur von 20 +/-2 °C und eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 50 und 60 % langfristig eingehalten wird.

Bei Einhaltung dieser Werte entsteht für den Menschen ein gesundes Raumklima (nicht zu stark heizen, regelmäßig lüften, Pflanzen aufstellen). Die Massivholzdielen tragen zusätzlich zu einem gesunden Raumklima bei. Luftbefeuchter können das Klima ebenfalls regulieren. Mindestens 3 Tage vor Beginn der Verlegung sollte das zuvor genannte Raumklima hergestellt werden, und nachfolgend selbstverständlich beibehalten werden. In dieser Zeit wird der Dielenboden im Raum gelagert, um sich dort zu entspannen (akklimatisieren). Erst unmittelbar vor Verlege-Beginn sind die Dielen aus der Verpackung zu entnehmen.

Sie werden dann nach Farbe und Maserung harmonisch zusammengestellt und erreichen so das natürliche Aussehen, welches nur echtes Holz haben kann.

Warenprüfung:
Bitte kontrollieren Sie die gelieferte Ware vor der Verlegung bei Tageslicht auf einwandfreie Beschaffenheit. Sollten beim späteren Verlegen Mängel erkennbar werden, ist die Weiterverarbeitung sofort einzustellen, damit die Ware ggf. begutachtet oder umgetauscht werden kann. Spätere Beanstandungen können nicht anerkannt werden. Unterschiede in Struktur und Farbe sind materialbedingt möglich. Sie sind Holzart abhängig und stellen somit keinen Mangel da.

Der Untergrund

Die geltenden Verarbeitungsvoraussetzungen nach VOB Teil C DIN 18356 Parkettarbeiten sind zu prüfen und einzuhalten.

Der Untergrund muss den Voraussetzungen entsprechen, d.h. er muss dauerhaft ganzflächig tragfähig, trocken, staub-und fettfrei, sowie eben sein. Auf Grund der erhöhten Anforderungen nach DIN 18202 können diese meist nur durch eine Spachtelung zur Minimierung von Hohlstellen erreicht werden.

Beachten Sie dazu bitte die Verarbeitungshinweise des Klebstoffherstellers. Bei Gefahr von aufsteigender Feuchtigkeit (z.B. Betondecken, bei nicht unterkellerten Räumen, über nicht beheizten Garagen) muss unbedingt eine Feuchtesperre nach DIN 18336 eingebaut bzw. aufgebracht werden. Dies kann eine 200µ Folie sein, die ganzflächig im Raum ausgelegt wird (gilt nur bei Verlegung auf Lagerhölzer).

Eine Verlegung der Massivholzdielen auf Fußbodenheizung ist im Vorfeld zu prüfen und sollte nach Rücksprache mit unserer Technik erfolgen. Bei Heizestrichen beachten Sie bitte die Angaben des Klebstoffherstellers.

Auf Lagerhölzern / Holzunterboden

Bei alten Holzbalkendecken sollten die Balken auf waagerechte Lage überprüft und Unebenheiten ausgeglichen werden. Die Abstände zwischen den Balken müssen der Tragfähigkeit der Diele entsprechen (ca. 38-45 cm). Es ist ratsam, an der Unterseite des Holzbodens eine ca. 1 cm hohe Luftschicht bis zur sowohl schall- als auch wärmetechnisch geeigneten Dämmschicht frei zu lassen.


Bei einer neu erstellten Unterkonstruktion empfehlen wir Kokosfaserdämmstreifen zur Trittschalldämmung unter die Lagerhölzer zu legen (geklammert, genagelt). Die Kantholzkonstruktion sollte schwimmend auf dem Unterboden verlegt werden (da sonst Trittschallübertragung). Sie können aber auch die neuen Dielen direkt auf den alten Holzboden quer zu dessen Richtung verlegen (durch die Feder verschraubt). Hierbei wird zwischen den Massivholzdielen und den vorhandenen alten Dielen, die vorab unbedingt zu reinigen sind und wandangrenzend eine Fuge zur Be- und Hinterlüftung aufweisen müssen, ein Rollkork oder Filz als Trennlage/Knarrschutz ausgelegt.


Die erste Reihe Ihres Holzfußbodens wird mit der Richtschnur und Distanzklötzen mit min. 15 mm Wandabstand in gerader Linie verlegt. Dieser Wandabstand ist von der Größe des Raumes und der zu verlegenden Holzart abhängig. Es ist darauf zu achten, dass die Nut Seite zur Wand zeigt, damit bei der Verlegung der Dielen durch die Feder geschraubt oder mit einem Schussgerät genagelt werden kann. Bei der ersten Dielenreihe wird sowohl durch die Feder, als auch durch die Nut Seite geschraubt. Oftmals wird die Nut zuvor abgeschnitten. Die letzte Diele einer Reihe wird auf genaue Länge abgeschnitten. Das abfallende Stück kann auf der gegenüberliegenden Seite vorne wieder angelegt werden. Die stirnseitigen Stöße der Dielen müssen nicht zwingend auf den Lagerhölzern liegen, sie müssen jedoch unregelmäßig versetzt sein, um die Tragfähigkeit zu gewährleisten. Auch die kürzeste Diele (min. 55 cm) benötigt zur Fixierung mindestens einen Auflagepunkt (Lagerholz). Bei einer Deckbreite quer zur Längsrichtung von mehr als 8 m empfehlen wir Ihnen, einen Korkstreifen als Bewegungsfuge einzubauen. Die Abstandsklötze für die Herstellung von 15 mm breiten Randfugen sind nach Fertigstellung sofort zu entfernen. Während der Montage sollten die Lagerhölzer mit Latten und Nägeln gegen Verrutschen gesichert werden. Der Abstand der Lagerhölzer sollte längsseits zur Wand 8-10 cm betragen.

Vollflächig verklebt

Vor der Verlegung der Dielen ist der Untergrund auf Verlegreife zu prüfen. Es sollte bei einem Estrich immer eine Restfeuchtemessung (CM Messung) gemacht werden. Die Angaben des Klebstoffherstellers sind genau zu prüfen und einzuhalten. Bei Fußbodenheizung bzw. Heizestrichen gelten besondere Richtlinien, insbesondere im Hinblick auf ein ausreichend langes, d.h. der Schnittstellenkoordination entsprechendes Belegreifheizen.

Folgende zulässige Restfeuchtegehalte bei Estrichen sind zu berücksichtigen.

Unbeheizte Estriche:
- Zementestriche < 2,0 CM-%
- Calciumsulfatestriche < 0,5 CM

Beheizte Estriche:
- Zementestriche < 1,8 CM-%
- Calciumsulfatestriche < 0,3 CM-%

Zur Verklebung der Gutshofdielen empfehlen wir einen lösemittel-und wasserfreien, sowie elastischen und schubfesten Parkettklebstoff (z.B. Sika Bond 54 Parquet). Durch die materialgerechte, elastische und schubfeste Verklebung werden die Schubspannungen zwischen Massivholzdiele und Unterboden verringert und ist somit auch für Problemhölzer wie Buche und Ahorn geeignet. Dieser Kleber kann auch bei Fußbodenheizung verwendet werden. Bitte beachten Sie die Verarbeitungsbedingungen von Sika bzw. des Klebstoffherstellers.

Der Klebstoff wird vollflächig mit einem Zahnspachtel oder einer Klebepistole auf den Untergrund aufgebracht. Die Dielen werden anschließend gut in das Klebstoffbett eingedrückt, so dass eine vollflächige Benetzung der Dielenrückseite erreicht wird. Das nachträgliche Anklopfen sowie das Beschweren der Dielen kann bei vielen Holzarten erforderlich sein. Ein ausreichender Abstand der Diele zur Wand von min. 15 mm ist auch hier einzuhalten. Bei Trockenestrichen gelten besondere Vorgehensweisen. Hier sind die Angaben des Klebstoffherstellers und des Trockenestrichherstellers genau zu beachten. Es kann hierbei nicht immer vollflächig verklebt werden, sondern es muss mit einer Entkoppelungsmatte gearbeitet werden. (z.B. von Sika das AcouBond-System).

Hegener-Hachmann GmbH & Co. KG
Gut Hanxleden, D-57392 Schmallenberg
Tel.: 02971 / 961 96-21, Fax: 02971 / 961 96-25
info(at)gutshofdiele.de